Fischerhof | Fisch online bestellen - Fischzucht vom Ei bis zum Speisefisch

Fischerhof Reinhardsbrunn Geschichte

Der Ursprung der Fischzucht in Reinhardsbrunn ist fast 1000 Jahre alt. Im Jahre 1085 wurde durch den Thüringer Grafen „Ludwig der Springer" das Kloster Reinhardsbrunn gegründet und kann somit als die Wiege Thüringens bezeichnet werden.

Angelteich - schon bei den Mönchen Scheerteich genannt.

Fischzucht vom Ei bis zum Speisefisch

Zur Selbstversorgung der Mönche wurden auf dem Areal des Klosters eine Mühle, eine Bäckerei, eine Brauerei, ein Vorratshaus sowie eine Gärtnerei errichtet. Um 1097 legten die Benediktinermönche Teiche zur Fischzucht an, um die Selbstversorgung mit Fisch (hauptsächlich Karpfen) realisieren zu können.

Bis in 12./13. Jahrhundert erlebte das Kloster seine Blütezeit, hervorgegangen durch das Wirken der Familie der Ludowinger, die auch die Wartburg in Eisenach errichten ließen. Nach verschiedenen Besitzerwechseln, sowie nach den verheerenden Auswirkungen eines Brandes wurden die Reste des Klosters letztendlich eingeebnet.
Die Kapelle des Schlosses Reinhardsbrunn. Bildquelle: Wikipedia (von Michael Sander)

Errichtung des Schlosses Reinhardsbrunn

1828 wurde durch Herzog Ernst I von Sachsen-Coburg und Gotha die Errichtung des Schlosses Reinhardsbrunn in Auftrag gegeben und 1832 im Wesentlichen fertig gestellt. 

1840 ehelichte der Sohn Herzog Ernst I, Prinz Albert seine Cousine, die damals schon Königin von Großbritannien war und damit Reinhardsbrunn im direkten Zusammenhang zum englischen Königshaus bringt.

Als Beispiel, auch für die fischereiliche Bedeutung Reinhardsbrunns, sei ein Jagdausflug vom 30.08.1845 genannt, wo sich am 02.09.1845 königliche Hoheiten (z.B. Königin Victoria von Großbritannien und Irland, König Leopold I. von Belgien, Herzog Ernst als Gastgeber) und andere Gäste an einem Festmahl labten, dass u.a. wie folgt beschrieben wurde:

"... nicht von ungefähr wurde Reinhardsbrunn auch wegen seiner Fischgerichte gerühmt, schließlich gibt es in den Teichen rund um das Schloss bis nach Schnepfenthal Karpfen, Zander und Forellen, die schon zu Zeiten des Klosters beiden Benediktinermönchen reichhaltig waren."
  • Damals wie heute ist sicherlich die hervorragende Wasserqualität ein Garant für leckere Fischgerichte. So wird bis heute in den Reinhardsbrunner Teichen und darüber hinaus Fischzucht betrieben.